Berufliche Integration gefl├╝chteter Frauen f├Ârdern
Berufliche Integration gefl├╝chteter Frauen f├Ârdern
Tornesch (whh/sh) Wie kann man gefl├╝chteten Frauen helfen, im deutschen Arbeitsmarkt Fu├č zu fassen? Diese Frage stellte sich in Tornesch die Beratungsstelle Frau & Beruf, angesiedelt bei der WEP Wirtschaftsf├Ârderung des Kreises Pinneberg, ganz selbstverst├Ąndlich. Schlie├člich blickt man hier auf eine jahrzehntelange Erfahrung in der individuellen Erstberatung von Frauen zu allen Fragen rund um die Erwerbst├Ątigkeit. ├ťber zehn Prozent der beratenen Frauen bringen sogar eine Migrationsbiografie mit.

Vor diesem Hintergrund hat Frau & BerufÔÇôBeraterin Stefanie Oeverdieck einen Arbeitskreis initiiert, der nach regem Austausch von Wissen und Ideen jetzt auf die gefl├╝chteten Frauen mit konkreten Angeboten zugeht.

Der im Mai 2015 in Schleswig-Holstein verabschiedete Fl├╝chtlingspakt sieht eine z├╝gige, bereits in der Erstaufnahme beginnende Integration der Fl├╝chtlinge in den Arbeitsmarkt vor, um den Menschen eine Perspektive zu geben und der Entwicklung von Parallelgesellschaften vorzubeugen. Im Kreis Pinneberg besch├Ąftigen sich seither die Kreisverwaltung und weitere Partner damit, diesen Pakt mit Leben zu f├╝llen. Auch die Beratungsstelle Frau & Beruf warf ihr Pfund in die Waagschale, lud Ende 2015 alle Akteure zu einem Netzwerktreffen ein und begr├╝ndete mit ihnen den Arbeitskreis ÔÇ×Gefl├╝chtete Frauen & Arbeitsmarkt Kreis PinnebergÔÇť (siehe Infokasten), der sich speziell um die berufliche Integration der gefl├╝chteten Frauen k├╝mmert. ÔÇ×Dies ist eine besondere Herausforderung, denn nur ein geringer Anteil der gefl├╝chteten Frauen verf├╝gt ├╝ber eine Berufserfahrung. Au├čerdem liegen ihre Priorit├Ąten noch stark auf Themen wie Familie und Kinder, Aufenthaltssituation, Antr├Ąge, Sprachund Integrationskurse und so weiterÔÇť, erl├Ąutert Stefanie Oeverdieck.

ÔÇ×Wir haben uns ein Jahr lang getroffen, um uns fachlich ├╝ber Faktoren wie Profiling, berufliche Anerkennung, Qualifizierung und Ausbildung auszutauschen. Wir haben Bedarfe ermittelt und ├╝berlegt, wie wir unter Ber├╝cksichtigung der kulturellen Aspekte das Vertrauen der zumeist m├Ąnnerdominierten Familien der Fl├╝chtlinge gewinnen und den Kontakt zu den Frauen finden k├ÂnnenÔÇť, berichtet Stefanie Oeverdieck weiter aus der Vorbereitungszeit. Wichtig, so war man sich schnell klar, sei es, Beratung von Frauen f├╝r Frauen anzubieten. Eine wertvolle Hilfe seien dabei die Fl├╝chtlingscaf├ęs, die von Ehrenamtlichen betreut werden. ÔÇ×Dort liegt die Hemmschwelle niedrig und es gibt - wie in Pinneberg - Sprachmittlerinnen. Sie k├Ânnen die beruflichen F├Ąhigkeiten und W├╝nsche der Frauen erfragen, sie ├╝ber das Recht auf Bildung und freie Berufswahl in unserem Land aufkl├Ąren und sie ermutigen, die Angebote unseres Arbeitskreises wahrzunehmenÔÇť, so Oeverdieck weiter.

Mit der ersten Veranstaltung ÔÇ×Leben und Arbeiten in DeutschlandÔÇť am 19. Januar 2018 in Pinneberg bot der Arbeitskreis gefl├╝chteten Frauen in ungezwungener Atmosph├Ąre die M├Âglichkeit, ├╝ber ihre beruflichen Erfahrungen, W├╝nsche und Pl├Ąne zu sprechen und sich ├╝ber ihre Berufschancen in Deutschland zu informieren. Dabei berichteten auch Frauen mit Fluchterfahrung von ihrer gelungenen Integration auf dem Arbeitsmarkt und Sprachmittlerinnen ├╝bersetzen in Farsi und Arabisch.

Foto: Stefanie Oeverdieck von der Beratungsstelle Frau & Beruf (Telefon: 0 41 20 / 70 70 65) hat den Arbeitskreis ÔÇ×Gefl├╝chtete Frauen & Arbeitsmarkt Kreis PinnebergÔÇť ins Leben gerufen. ┬ęwhh
WEP Kreis Pinneberg
Adresse:
WEP Wirtschaftsf├Ârderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg mbH
Lise-Meitner-Allee 18
25436 Tornesch

Kontakt:
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Tel.: 49(0)4120/7077-30
heyn@wep.de
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